Unser Graffiti-Workshop: Aus grauen Wänden wird ein Kunstwerk
Unser Tag hat damit begonnen, dass sich der Graffiti-Verein „Die Bunten“ bei uns vorgestellt hat. Als Erstes haben wir verschiedene Graffiti-Schriftarten kennengelernt und etwas über die Geschichte von Graffiti erfahren. Graffiti entstand vor allem in den 1970er-Jahren und wurde zuerst besonders in Städten wie New York bekannt. Damals haben viele Jugendliche ihre Namen und Schriftzüge an Wände und Züge gesprüht. Mit der Zeit wurde daraus eine bekannte Form der Kunst.
Danach durften wir selbst kreativ werden. Als Klasse haben wir verschiedene Designs entworfen und gemeinsam überlegt, was auf die vier Wände neben der Turnhalle kommen soll. Wir haben uns dafür entschieden auf die erste Wand ein Blumenmuster zu malen, auf die zweite Wand sollte eine Skyline mit einem Urwald kommen. Auf der dritten Wand sollte eine Spraydose am Strand zu sehen sein und auf die vierte Wand sollte der Name unserer Schule kommen.
Als Nächstes haben wir das Material geholt. Dazu gehörten zum Beispiel Spraydosen, Pinsel und Schutzmasken. Zuerst haben wir die Wände gestrichen, damit wir einen gleichmäßigen Hintergrund hatten. Danach haben „Die Bunten“ die Umrisse unserer Skizzen an die Wände gesprüht. Anschließend haben wir zwei Tage lang die Bilder mit Spraydosen ausgemalt. Dafür wurden wir in vier Gruppen eingeteilt und jede Gruppe war für eine Wand zuständig.
„Die Bunten“ haben uns während des gesamten Workshops unterstützt und uns gezeigt, wie man mit Spraydosen richtig arbeitet. Wir haben auch verschiedene Arten von Übergängen und Kontrasten kennengelernt. Dabei konnten wir vieles selbst ausprobieren und unsere eigenen Ideen einbringen.
Am Ende ist aus den vier Wänden ein richtig cooles und buntes Kunstwerk entstanden. Wir hatten bei dem Workshop sehr viel Spaß und haben dabei auch gelernt, wie viel Arbeit hinter einem Graffiti steckt. Besonders schön war, dass wir als Klasse zusammengearbeitet haben. Dadurch sind wir als Klasse noch enger zusammengewachsen und können jetzt gemeinsam auf unser Kunstwerk stolz sein.




